Der Social Media Report 2011

Alle sprechen von Social Media und haben aus sicheren Quellen gehört, dass es die Lösung im Kampf um die richtigen Talente sein soll, weil ja gerade die Generation der Digital Natives die Sozialen Netzwerke inzwischen auch auf beruflicher Ebene nutzt. Inzwischen gibt es zahlreiche innovative Aktivitäten, die neben den klassischen Recruitingmaßnahmen wie z.B. eine Stellenanzeige auf monster, auf offene Jobs im Unternehmen aufmerksam machen und Kandidaten dazu bewegen sollen, sich zu bewerben. Angefangen vom Unternehmens-Blog über twitter und facebook bis hin zu viralen Recruitingvideos – der Kreativität ist in Sachen Social Media keine Grenzen gesetzt. Das Problem ist aber doch immer noch, dass diese Aktivitäten toll klingen, aber keiner so richtig weiß, wie sie richtig angewendet werden und schon gar nicht, ob sie nun wirklich die Lösung zum Problem sind, nämlich, dass Unternehmen so schnell die richtigen Mitarbeiter finden. Macht es Sinn hier zu investieren? „Das Web 2.0 ist der Stellenmarkt der Zukunft. Die Unternehmen müssen dort präsent sein, wo sich die Menschen beruflich und privat vernetzen und Informationen sammeln.“ so der ehemalige BITKOM Präsident August-Wilhelm Scheer.


Der Blick über den Tellerrand
Werfen wir doch einmal einen Blick über den großen Teich: Der aktuelle Social Recruiting Report von jobvite bringt ein wenig Licht ins Dunkel des Social Media. Die Zahlen betreffen die USA, die uns in Sachen Social Media sicher ein, zwei Jahre voraus sind. So zeigt der Blick in die Zukunft jedoch, was demnächst möglich ist und wie sich die Thematik auch bei uns in Deutschland entwickeln wird. Wir haben für Sie die wichtigsten Ergebnisse einmal zusammengefasst:

• 64% der befragten Unternehmen haben über Social Media Kandidaten gefunden und eingestellt
• Mehr als 50% erhöhen das Budget für Social Media Aktivitäten, im Vergleich dazu nur 16% für Stellenbörsen
• Über 80% nutzen Social Media für das Recruiting, 87% nutzen eines oder mehr soziale Netzwerke
• 45% greifen während des Recruitings auf die Bewerberprofile auf sozialen Netzwerken zurück
• 32% befürchten, dass der War for Talents weiter zunimmt
• Mitarbeiter, die über eine Empfehlung kamen, bringen die höchste Bewerberqualität – 10% der Referrals wurden eingestellt, wohingegen nur 1% der herkömmlichen Bewerbern

Die USA zeigen, dass der Weg eindeutig in Richtung Social Media Recruiting führt, warum sollten wir dem also nicht folgen? Wir sind der Meinung das Potential, was dort liegt, sollten Sie nicht vergeuden. Trauen Sie sich! Wir tun es auch.

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