E-Recruiting: Kommunikation mit der Generation Y

Wie lässt sich die Generation Y a.k.a. die Digital Natives am besten in den Bann Ihres Recruiting-Prozesses ziehen?

Da die Generation Y im digitalen Zeitalter aufgewachsen ist, hinterfragt sie viele Dinge nicht, sondern empfindet sie als normal. Hier noch ein paar Tipps, wovon die Generation Y selbstverständlich ausgeht, was sie eher als rückständig empfindet und wie Sie dies für Ihre Recruiting-Strategie nutzen können.

E-Recruiting für Generation Y

Mit der Generation Y auf Tuchfühlung

Kommunikation im Internet ist mehr als schnell geworden. Es gibt unzählige kostenlose Foren oder Messengerdienste, auf denen man sich austauschen kann. Irgendjemand ist immer online, also gibt es auch kein Problem einen Gesprächspartner zu finden. Dazu gibt es umgehend eine Rückmeldung und wenn die angeschriebene Person nicht antwortet, erhält man dennoch eine Nachricht, ob und wann diese gelesen wurde. Ein digitales Einschreiben sozusagen ;).

Mehr noch als andere Generationen hat die Generation Y diese Erwartungshaltung auch an Unternehmen, bei denen sie sich bewirbt. Nach Klick auf „Online-Bewerbung absenden“, erwartet sie umgehend eine Antwort. Auch wenn es erstmal nur eine automatische Empfangsbestätigung ist, denn das kennt sie von den zahlreichen anderen Online-Diensten, die sie tagtäglich nutzt.

Ein weiterer neuer Kommunikationskanal ist Ihre Fanpage auf Facebook, sei es die Corporate Seite oder eine spezielle Karriereseite. Eigentlich eine tolle Sache, Sie können sich noch einmal in einem anderen Licht präsentieren, vielleicht etwas lockerer und ungezwungener als sonst, was Ihnen durchaus Authentizität verleiht. Außerdem können Sie mit den Kandidaten in Dialog treten und hier beginnt meist die Schwierigkeit. Die Generation Y nutzt Facebook pausenlos. Sie kennt es, dass auf Statusmeldungen, Kommentare und Likes direkt reagiert wird und genau das erwarten sie auch von Ihnen. Wenn Kandidaten über Facebook Kontakt mit Ihnen aufnehmen, nehmen Sie dies ernst und handeln facebook-like indem Sie direkt darauf reagieren. Das gilt auch – oder sogar besonders – bei negativen Kommentaren. Denn diese können Sie durch die passende Antwort bestimmt entkräften und ins Positive kehren. Das ist auch sehr zu empfehlen, denn zu leicht verselbstständigt sich ein schlechtes Image im Internet. Nichts ist leichter, als online Frust abzulassen. Übrigens: Ihre Facebook-Page sollten Sie auch am Wochenende checken, denn gerade dann sind potentielle Kandidaten auf dem sozialen Netzwerk unterwegs.

Es wird höchste Zeit, dass sich Unternehmen den digitalen Recruiting-Herausforderungen unserer Zeit stellen, um nicht den Anschluss zu verlieren. Sind Sie bereit für die Candidate Expectations der Generation Y?

 

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