Mobile Friendly – das neue SEO Zauberwort

Dass Google ab dem 21. April 2015 die Mobiltauglichkeit von Websites zum offiziellen Rankingfaktor macht, ist mittlerweile kein Geheimnis mehr. Dennoch scheint die Nachricht noch nicht an alle Webmaster durchgedrungen zu sein. Google verschickt aktuell Warnungen an alle, die noch nicht up to date sind – also deren Seite noch immer nicht als „mobile friendly“ gilt. Und auch wir möchten uns Google anschließen, um Spätzünder auf das „Mobilegeddon“ vorzubereiten. Denn Achtung: Der neue Google Ranking Algorithmus hat auch signifikante Folgen für die Auffindbarkeit von Online-Stellenanzeigen und beeinflusst somit die onlinebasierte Jobsuche.

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Wieso möchte Google Responsive Websites sehen?

Die Zukunft des Internets ist mobil. Eine Prognose von statista geht von rund 2,5 Milliarden mobilen Internetnutzern im Jahr 2015 aus, Tendenz steigend. Bereits Ende letzten Jahres führte Google das „mobile friendly“-Label ein, welches seinen Benutzern eine verbesserte User Experience auf Smartphones und Tablets bieten soll. Erste Warnungen und ein Aufruf zur mobilen Optimierung wurden daraufhin verschickt. Wer eins und eins zusammenzählt, konnte sich ab diesem Zeitpunkt bereits denken, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis die mobile Optimierung auch die Google Suchergebnisse beeinflusst.

Wie wirkt sich der neue Algorithmus auf die Stellensuche im Internet aus?

Mit einem Marktanteil von über 90% dominiert Google in Deutschland die Suche im Internet. Immer mehr Menschen starten auch die Suche nach Jobs mit einer Google-Anfrage. Und immer mehr Kandidaten benutzen dafür Smartphones oder Tablets. Schon seit längerem ist deshalb die Mobiloptimierung von Online-Stellenanzeigen ein Muss für ein kandidatenorientiertes Recruiting. Jetzt wird sie zudem zum harten Faktor für die Suchmaschinenoptimierung. Benutzer wollen schnell und ohne großen Usability-Ärger an die gesuchten Informationen gelangen, das gilt natürlich auch für die Suche nach Stellenanzeigen. Durch die neuen Änderungen straft Google diejenigen Websites ab, welche nicht mobil optimiert sind, mit einem schlechten Suchmaschinenranking. Da laut einer aktuellen Studie 71 Prozent der Nutzer auf eines der ersten zehn Angebote von Google-Trefferlisten klicken, könnten zahlreiche Stellenangebote vom Radar der Jobsucher verschwinden.

An welchen Kriterien macht Google eine mobiloptimierte Website fest?

Laut Google sind mobil freundliche Websites durch folgende Kriterien gekennzeichnet:

Software

Die Website enthält nur Software, die auf Mobilgeräten üblich ist. Besonders für interaktive Elemente wird gern Flash verwendet, welches aber zum Beispiel auf Apple-Geräten (Iphone, Ipad) nicht dargestellt werden kann.

Schriftgröße

Der Text auf der Website ist ohne Zoom lesbar. Die Schriftgröße sollte also auf keinen Fall zu klein eingestellt werden, damit mobile Nutzer mit kleineren Displays keine Schwierigkeiten mit der Lesbarkeit haben.

Inhalte

Nicht nur der Text, sondern auch die restlichen Inhalte der Website sind an die Displaygröße der mobilen Nutzer angepasst. Langes Scrollen, um auf die gesuchten Informationen zu stoßen, wird somit verhindert.

Links

Der Abstand zwischen den Links auf der Website ist ausreichend groß gewählt, sodass Mobilnutzer keine Probleme bei dem Anklicken dieser haben.

Für die eigenständige Überprüfung einer Website auf die Mobiltauglichkeit bietet Google den Mobile-Friendly-Test an, welcher auf dem Weg zur Optimierung Ratschläge bereitstellt.

Responsive Design mit softgarden

Neben den genannten 4 Kriterien kommt es auf weitere technische Feinheiten an, damit eine Website als „mobile-friendly“ durchgeht. Google empfiehlt Responsive Design als Mittel zur Wahl. Bei Aufruf des Internetangebots wird dazu die jeweilige Bildschirmgröße und –auflösung via CSS (eine Skriptsprache) abgefragt und die Website dann entsprechend formatiert.

Mit dem Stellenanzeigen-Designer (https://www.softgarden.de/produkt/job-ad-editor/) können softgarden Kunden ihre Online-Stellenanzeige einfach im Responsive Design anlegen.

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