Online-Stellenanzeigen auf allen Geräten optimal darstellen

Responsive Design für Stellenanzeigen

Mobile Recruiting, Responsive Design und der Stellenanzeigen-Designer von softgarden

Von softgarden-Geschäftsführer und Gründer Dominik Faber

Geänderte Mediengewohnheiten und Mobile Recruiting

Im September 2014 zeigte der TNS Convergence Monitor, dass 84 Prozent der 14-29jährigen in Deutschland ein Smartphone besitzen, insgesamt stieg die Verbreitung der Smartphones im Vergleich zum Vorjahr von 43 auf 59 Prozent. Die Marktdurchdringung von iPhone & Co. ist jüngeren Zielgruppen damit fast vollständig. Die Mediengewohnheiten der Smartphone-User schlagen seit einigen Jahren auch auf das Bewerbungsgeschehen durch. In der von der Hochschule Heilbronn wissenschaftlich begleiteten „Online-Recruiting-Studie 2014“ hat softgarden herausgefunden, dass sich heutige Kandidaten mehrheitlich schon vorstellen können, zumindest einen Teil des Bewerbungsprozesses mobil abzuwickeln.

Mehrheit offen für mobile Jobsuche

Immerhin äußerte rund ein Drittel der 1.200 befragten Bewerber sich positiv zur mobilen Abbildung des gesamten Bewerbungsprozesses. Für Teilprozesse im Verfahren ist sogar eine große Mehrheit offen, insbesondere was die Stellensuche, die Kontrolle des Bewerbungsstatus und die Kommunikation angeht. Über 90 Prozent können sich zum Beispiel vorstellen, mobil nach Stellen zu suchen. Daher ist es ein Muss für alle rekrutierenden Unternehmen, dass zumindest die damit verbundenen Teilprozesse und Formate perfekt mobil darstellbar sind, also Karrierewebsites, Jobbörsen, Suchfunktionen und Online-Stellenanzeigen. In bestimmten Branchen, in denen weniger das Anschreiben als der auf Online-Netzwerken sichtbar gemachte Lebenslauf entscheidet, könnte es bald zudem Standard werden, weitere Funktionen im Bewerbungsprozess mobil abzubilden.

Responsive Design als Weg der Wahl

Sind die meisten Arbeitgeber darauf eingestellt? Wie die aktuelle Potentialpark-Studie zeigt, haben bislang nur 39 Prozent der Unternehmen ihre Karriereseite für Smartphones optimiert. Für die geräteübergreifende Nutzbarkeit von Online-Stellenanzeigen und anderen bewerbungsrelevanten Inhalten ist Responsive Design (s. unten) mittlerweile der Weg der Wahl. Unternehmens-Apps haben sich für den Gebrauch im Online-Recruiting nur bedingt bewährt, da die meisten Bewerber „mobile Gelegenheitsnutzer“ sind, die nur in kurzen Phasen ihres Lebens jeweils zu „Heavy Usern“ werden und daher fürs Bewerbungsgeschehen kaum eigene Programme einzelner Unternehmen auf ihre Geräte laden werden. Besonders nicht, wenn es sich um Bewerber aus einer begehrten Talentzielgruppe handelt, die grundsätzlich wenig geneigt sind, viel Aufwand um ihre Bewerbung zu treiben.

Online-Stellenanzeigen ohne Responsive Design als Bruchstelle

Im Idealfall sollten Stellenanzeigen „einfach so“ mobil funktionieren. Immer mehr potenzielle Kandidaten wickeln heute zumindest die Jobsuche mobil ab. Viele der Online-Jobbörsen zum Beispiel generieren deshalb erheblichen Traffic über eigens entwickelte Apps. Sind die über diese Anwendungen aufgerufenen Stellenanzeigen der Unternehmen aber nicht entsprechend optimiert, können Kandidaten die Anzeigen nicht sauber lesen. Inhalte werden auf dem Bildschirm des Geräts abgeschnitten, Kandidaten müssen seitlich scrollen oder zoomen. Das ist sehr unhandlich – die meisten Kandidaten steigen dann nach unserer Erfahrung wieder aus. Das gilt natürlich auch für die Karrierewebsite sowie die dort integrierte unternehmenseigene Stellenbörse und Online-Anzeigen. Es wirkt heute einfach antiquiert, wenn Inhalte nicht automatisch sauber auf dem Smartphone erscheinen. Bewerber sind zugleich Online-Shopper und –Netzwerker und sind eine Top-Usability aus diesen Rollen gewohnt, etwa bei Social Networks wie Facebook oder Xing oder Online-Bestellsystemen wie Zalando oder Amazon. Es reicht für Arbeitgeber eben nicht mehr, irgendwie im Netz vertreten zu sein.

Responsive Design (eigentlich Responsive Web Design – RWD)
Responsive Design ist ein Ansatz im Web Design, der Nutzern eine optimale Usability beim Lesen von Websites verschaffen soll. Die Nutzer sollen dabei möglichst wenig scrollen, zoomen oder sonstige gerätebezogene Anpassungsleistungen verbringen müssen. Im Responsive Design gestaltete Webseiten sollen also unabhängig vom benutzten Gerät und der Größe des verwendeten Bildschirms benutzerfreundlich dargestellt werden. Technisch funktioniert Responsive Design so, dass bei Aufruf der Seite die jeweilige Bildschirmgröße – und Auflösung via CSS (einer Skriptsprache) abgefragt wird. Die auf der Seite dargestellten Elemente werden dann entsprechend formatiert. Logos, Text und die Navigation passen sich der Bildschirmgröße so automatisch an. Das heißt, Nutzer erhalten die auf das jeweilige Gerät optimierte Usability, ohne dass sie dafür aktiv werden müssen.

Stellenanzeigen-Designer von softgarden

softgarden bietet mit dem Stellenanzeigen-Designer eine Möglichkeit, Online-Stellenanzeigen im Responsive Design anzulegen. Kunden von softgarden, die bislang noch nicht viel in die graphische Gestaltung ihrer Stellenanzeigen investiert haben, verfassen damit Stellenanzeigen zeitgemäß und ohne zusätzliche Kosten im eigenen Design. Responsive Design wird automatisch mitgeliefert – hier ein Beispiel: https://globus.softgarden.io/de/vacancies. Dadurch können auch kleine und mittelgroße Unternehmen ihre Angebote als Arbeitgeber mobil sichtbar werden lassen. Größere Unternehmen mit eigener CD-orientierter Gestaltung von Online-Stellenanzeigen können mit Hilfe unseres Stellenanzeigen-Designers ihre Anzeigen „responsive“ machen. Das bringt in beiden Fällen Kostenvorteile, da Unternehmen derzeit viel Geld zahlen, wenn Agenturen ihre Stellen-Anzeigen mobilfähig machen. Vor allem aber erhöht es die Reichweite, wenn Unternehmen mit ihren Online-Stellenanzeigen den Bewerbern in die mobile Kommunikation folgen.

Weitere Informationen unter: https://www.softgarden.de/produkt/job-ad-editor/

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