Generation Y

Sie sind qualifiziert, selbstbewusst und extrem fordernd. Die ab 1980 geborene Generation Y, auch Millenials oder Digital Natives genannt, wird in naher Zukunft die hochqualifizierte und geburtsstarke Vorgänger Generation X auf dem Arbeitsmarkt ablösen. Aufgrund ihrer Kreativität, Qualifizierung und technischen Affinität bemühen sich bereits viele Arbeitgeber um die gefragten jungen Talente. Die Digital Natives sind in einem Umfeld von Computern und mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets aufgewachsen. Den Umgang mit diesen beherrschen sie im Gegensatz zu den Baby Boomers im Schlaf. Diese neue Generation stürmt nun mit ihren hohen Anforderungen den Arbeitsmarkt – und sie verwirren so einige Arbeitgeber. Was streben die Digital Natives an und was lehnen sie ab? Und vor allem, wie bekommen Unternehmen die jungen Talente dazu, sich bei ihnen zu bewerben?

Forderungen der Generation Y

Angesichts von Fachkräftemangel und demografischem Wandel sind die Zeiten, in denen Arbeitnehmer um Jobs kämpfen müssen, vorbei. Am Arbeitsmarkt hat sich einiges verändert. Nun sind nicht mehr die Bewerber die Bittsteller, sondern die Unternehmen. Gerade aus diesem Grund kann sich die Generation Y erlauben, wählerisch zu sein.

Sie suchen einen Job, der Spaß und Sinn macht, gleichzeitig muss die Work-Life-Balance stimmen. Im Gegensatz zur vorherigen Generation X opfern die Digital Natives ihre Freizeit nicht für die eigene Karriere. Bloß nicht zu viel Zeit im Büro verbringen, denn am Abend steht ja noch der Konzertbesuch an. Neben Teilzeitmodellen, flexiblen Arbeitszeiten und größtmöglicher Unabhängigkeit sollte aber auch das Gehalt stimmen. Zusätzlich ist der tägliche Umgang mit technischen Geräten für die Digital Natives Vorraussetzung am Arbeitsplatz. Sie möchten in virtuellen Teams arbeiten, dabei möglichst noch über Kopfhörer Musik hören und via Skype, SMS, Blogs und Online-Plattformen kommunizieren. Da die Millenials in einer vernetzten, von sozialen Medien geprägten Welt aufgewachsen sind, haben sie sich daran gewöhnt, ständig erreichbar zu sein und von allen Seiten Feedback zu erhalten. Das erwarten sie nun auch von ihren Arbeitgebern, allerdings entscheiden sie in der Regel selbst, ob die Rückmeldung auch adäquat ist. Die Selbstverständlichkeit, mit denen die jungen Berufseinsteiger ihre Forderungen äußern, versetzt so manchen Personaler ins Staunen. Von der altbekannten Arbeitsphilosophie „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“ scheinen die Digital Natives noch nichts gehört zu haben. Sie fordern unnachgiebig, weil sie es sich erlauben können. Wer unzufrieden mit seinem Job ist, sucht sich einen neuen.

Generation Y – Die „Goldene Generation“?

Generation Y – Das Y wird im englischen wie „why“ ausgesprochen, also „warum?“
Eine ganze Generation stellt althergebrachte Wertvorstellungen infrage und bringt den Arbeitsmarkt kräftig in Wallungen. Sie kritisieren, diskutieren und wollen mitentscheiden. Denn die Millenials sind behütet aufgewachsen, haben stets die Aufmerksamkeit und das Lob ihrer Eltern bekommen und wurden durch Diskussionen mit Lehrern und Professoren zu selbstbewussten Individuen erzogen. Sie sind es gewohnt, mit Autoritäten auf Augenhöhe zu sprechen. Trotz der Skepsis, die viele Arbeitgeber der Generation Y entgegenbringen, werden die Millenials nicht allzu selten als „Goldene Generation“ betitelt, da sie im Gegensatz zu der farblos wirkenden Generation X durch ihre Kritikfähigkeit und Qualifikation sowie ihr Selbstbewusstsein und extrem hohes Potential für frischen Wind sorgen.

Die Generation Y als Mitarbeiter

Auch wenn sie regelmäßig für ihr starkes Verlangen nach einer ausgeglichenen Work-Life-Balance kritisiert wird, kann die Generation Y prinzipiell als Generation beschrieben werden, die fleißig, intelligent und begeisterungsfähig ist und Wert auf ihre Karriere legt. Dank ihrer liberalen Erziehung sind die Digital Natives tolerant und offen für Neues, was für ein stark wachsendes oder innovatives Arbeitsumfeld ideal sein kann. Die sofortige Rückmeldung durch moderne Technologien gewohnt, erwartet die Generation Y auch im beruflichen Kontext schnelle Erfolge. Richtig und gerade bei kurzfristigen Zielen eingesetzt, kann diese Eigenschaft zu einer extrem hohen Produktivität führen. Auf regelmäßiges Feedback und positive Rückmeldungen reagiert die Generation Y sehr gut, wohingegen kritisch auf negatives Feedback. Zudem arbeitet die Generation besser in Teams als auf sich allein gestellt. Zu guter letzt sei noch erwähnt, dass die Generation Y als sehr soziale Gruppe gilt, die gern auch am Arbeitsplatz Freundschaften schließt und sich anstatt für eine bessere Bezahlung für weniger oder flexiblere Arbeitszeiten entscheiden würde, um dann mehr Zeit mit Familie und Freunden verbringen zu können.

Generation Y und softgarden

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