Zukunftsgedanken – Die wichtigsten HR-Trends 2018 für Personaler

2018 hält wieder viele Neuerungen für die Personalwelt bereit! Von intelligenten Chatbots, die online Talente suchen, über neue Arbeitsmodelle wie Coworking Spaces, die Gamification des Recruitingprozesses oder die Einführung der neuen Datenschutzverordnung. Wir haben einige der wichtigsten HR-Trends von diesem Jahr für Sie zusammengetragen!

HR-Trends 2018 für Personaler

#Technik auf dem Vormarsch in die HR-Trends

Die immer weiter voranschreitende Digitalisierung ist für die meisten nichts Neues. Wohl aber die immer neuen Möglichkeiten, die sich damit auch der HR-Welt eröffnen.
Zum Beispiel die Einführung von Chatbots. Diese automatisierten Anwendungen könnten zukünftig die Arbeit von HR-lern bei Routine- und Verwaltungstätigkeiten erleichtern und erweitern den Service für Mitarbeiter und Bewerber. Ersetzen werden Sie den Beruf des Recruiters natürlich nicht, aber ein Ausbau der digitalen Fähigkeiten von Unternehmen für die Verbesserung der Dienstleistung (intern und extern) bietet auf jeden Fall große Potenziale. Digitale Fähigkeiten werden auch in Lebensläufen immer gefragter, wer sich z.B. mit dem Programmieren und Algorithmen auskennt, ist sehr gefragt auf dem Arbeitsmarkt. Mit Hilfe von Algorithmen lassen sich beispielsweise ganze Einsatzpläne für das Personal erstellen, anhand von Daten wie Anzahl der Kunden, Anzahl der Mitarbeiter, Umsatz, Verfügbarkeit usw. Das sogenannte „Predictive Workplanning“ wird derzeit schon beim Bodenpersonal in der Luftfahrt eingesetzt.

#HR-Bots – Talentsuche im Netz automatisieren

HR-Bots sind ebenfalls eine technologische Neuerung, die schon vor 2 Jahren angekündigt wurde, aber erst jetzt an Bedeutung gewinnt. HR-Bots sollen die Talentsuche für Arbeitgeber enorm erleichtern: statt stundenlanger Suche auf allen möglichen Portalen, können die Bots Lebensläufe auf sämtlichen Kanälen nach bestimmte Kriterien durchsuchen. Die Vorselektion wird so enorm erleichtert und die vorher erwähnten Chatbots können sogar schon den nächsten Schritt der Kontaktaufnahme übernehmen und erste Formalien mit Kandidaten im Chat klären, ohne dass man als Personaler selbst zig Mails über Xing und Co. verfassen muss, die möglicherweise unbeantwortet bleiben, weil der Kandidat gar kein Interesse hat.

#Online-Feedback – Arbeitgeberbewertungsportale & Co.

Arbeitgeberwertungsportale wie kununu oder glassdoor waren bereits 2017  ein großes Thema und öffnen nun auch den gegenseitigen Meinungsaustausch: in der kununity können Bewerber und Arbeitgeber in einen Dialog treten. Und mit Hilfe von On-Demand Providern wie Coople wird nun auch der Weg für die gegenseitige Bewertung frei gemacht: Bei Coople bewerten sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer gegenseitig nach jedem Arbeitseinsatz mittels einer App. Das bietet größere Transparenz und erleichtert die Aussortierung von schwarzen Schafen auf dem Jobmarkt.
Man sollte sich jedoch als Arbeitgeber nicht nur Feedback von Bewertungsportalen holen, sondern selbst aktiv werden und eigenes Feedback seiner Bewerber und Mitarbeiter einholen, um seinen Bewerbungs- und Onboardingprozess kontinuierlich zu verbessern. Erfahren Sie mehr über die Feedback Solution.

#Arbeiten 4.0 – Neue Wege der Zusammenarbeit

Zusammenarbeit wird 2018 wichtiger denn je: Führungskräfte stehen vor neuen Herausforderungen: Wie führe ich in Zeiten der ständigen technologischen Weiterentwicklung? Wie gehe ich mit freien Mitarbeitern um? Was sind meine Führungsansätze für virtuelle Teams?
Der Bundesverband der Personalmanager (BPM) empfiehlt Personalern für die Beantwortung dieser Fragen neue Organisationsansätze wie beispielsweise Design Thinking oder Agilität.
HR kann bei diesen Themen laut BPM als Vermittler der unterschiedlichen Interessengruppen auftreten und Herausforderungen im Gesundheitsmanagement, dem Aufbau projektwirtschaftlicher Strukturen und beim Umbau der Organisationen hinsichtlich neuer Geschäftsmodelle lösen.

#New Work – Neue Arbeitsmodelle erobern den Arbeitsmarkt

Wie bereits im vergangenen Blog Post über die HR-Highlights 2017 erwähnt, spielt das Thema New Work auch 2018 in den HR-Trends eine große Rolle.
Die Rede ist hier zum Beispiel von dem Wunsch nach Home Office Angeboten, Sabbaticals, Teleworking oder Jobsharing. Auch neue Teilzeitmodelle oder Coworking Spaces, wo unterschiedlichste Menschen in gemeinsamen Räumlichkeiten arbeiten, spielen hierbei eine Rolle. Der Wunsch der Arbeitnehmer nach mehr Flexibilität zwingt Arbeitgeber dazu neue Strukturen zu etablieren und den Arbeitsmarkt insgesamt flexibler und mobiler zu gestalten.

#Datenschutz und Datenauswertung – Schmaler Grat zwischen Verantwortung und Wissensdurst

Die neue EU-Datenschutz-Verordnung tritt im Mai 2018 in Kraft und ist schon in aller Munde. Durch die vielen neuen technologischen Möglichkeiten stehen Unternehmen immer mehr Daten, die Mitarbeiter und Bewerber betreffen, zur Verfügung. Das bietet reichlich Potenzial für viele neue Anwendungsoptionen. Das stellt das HR jedoch gleichzeitig vor die Herausforderung personenbezogene, sensible Daten gemäß dem Datenschutz zu schützen und im Verlauf des Jahres herauszufinden, wie man gleichzeitig nützliche Daten sammelt und Prozesse weiterentwickeln kann, ohne Persönlichkeitsrechte zu verletzen.
Denn auch die Mitarbeiter sollten ein Recht darauf haben zu wissen was mit ihren Daten geschieht und dass Daten, die nicht mehr benötigt werden (zB. nach endgültiger Absage eines Vorstellungsgesprächs) zuverlässig gelöscht werden.

#Gamification – Bewerbungsprozesse neu denken

Vorbei sind die Zeiten, in denen Bewerber als Bittsteller vor die Unternehmen treten mussten. Heutzutage gibt es in vielen Berufsgruppen den Zustand, dass sich Bewerber die Unternehmen frei wählen können, die händeringend Stellen zu besetzen versuchen. Das ist beispielsweise in der IT-Branche der Fall, wo Recruiting zunehmend innovativer und spielerischer wird, auch Recrutainment genannt.
Da werden IT-Spitzenkräfte auch einfach mal auf Events wie einem Hackathon rekrutiert, bei denen IT-ler gegeneinander antreten können und nebenbei vielleicht gleich noch einen neuen Job absahnen. Denn wer Talente sucht, muss auch mal neue Wege gehen, um sie zu erreichen. Ausschreibungen und Wettbewerbe in der Form von Events kommen bei der Zielgruppe nämlich ziemlich gut an.

 

Wie sich Bewerbungsprozesse weiterentwickeln, wie die HR-Trends auf dem Arbeitsmarkt aussehen und viele weitere Aspekte finden Sie wie gewohnt in unseren E-Books und neuen Studien, die wir selbstverständlich auch dieses Jahr wieder durchführen und kostenlos zur Verfügung stellen werden.

 

Ihre Meinung ist gefragt! Sehen Sie die neusten HR-Trends 2018 eher kritisch oder stehen Sie ihnen offen gegenüber und freuen sich auf Erleichterungen im Arbeitsalltag?



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