HR Outsourcing wird bald überflüssig

 

HR Outsourcing bezeichnet die Auslagerung von Teilprozessen in der Personaladministration an externe Dienstleister– dies kann alles umfassen vom Recruiting bis zur Lohnabrechnung, Reisekostenabrechnung oder Onboarding-Planung. Handelt es sich bei den ausgelagerten Bereichen um (Teil-)Prozesse des Recruiting, so spricht man dezidiert von Recruitment Process Outsourcing.

Wenn die Anzahl geeigneter Kandidaten sinkt, wird Rekrutierung zur Hauptaufgabe der Human-Resources-Abteilung. Unternehmen, die den damit verbundenen Mehraufwand nicht leisten können, setzen im Recruiting auf externe Partner, um passende Bewerbungen zu generieren.

In Sachen Recruitment Process Outsourcing hat sich der Markt deutlich gewandelt: ging es früher mehr um die Auslagerung der Bewerbermanagementtätigkeiten (z. B. Pre-Screenings), so liegt der Fokus heute auf der Durchführung der Recruiting-Aktivitäten. In dem Maß, in dem sich die Herausforderung der Unternehmen von „Zu viele Bewerbungen, die bearbeitet werden müssen“ in Richtung „Zu wenig qualifizierte Bewerber“ verschiebt, verlagert sich auch der Bedarf der Unternehmen. Diese benötigen nicht mehr nur Unterstützung beim Personalmanagement, sondern bereits bei der Suche nach den geeigneten neuen Mitarbeitern.

Vorteile des HR Outsourcing

Wenn Unternehmen Teile ihrer HR-Prozesse auslagern, so geschieht dies üblicherweise aus den folgenden Gründen:

1) Kostenersparnis: Die Auslagerung von bestimmten Aktivitäten kann langfristig Kosten sparen, z. B. durch bessere Ressourcennutzung.

2) Ressourcenmangel: Der gestiegene Recruiting-Aufwand ist für HR-Abteilungen nur zu bewältigen, indem mehr Mitarbeiter eingestellt oder Aufgaben neu verteilt werden. In beiden Fällen ist das Ergebnis eine ungünstige Umverteilung der vorhandenen Ressourcen.

3) Risikominderung: Viele Dienstleister bieten Erfolgsgarantien, um Unternehmen den Einstieg in die Projektarbeit mit externen Kräften zu erleichtern.

Im Recruiting sind die Ziele noch etwas anders gelagert, das ergab die Befragung „Workforce Management 2012: Recruitment Process Outsourcing und Managed Services im Fokus“, die von der Lünendonk GmbH im Auftrag von Randstad durchgeführt wurde. Demzufolge erwarten Unternehmen, die ihre Recruiting-Prozesse auslagern, transparente Analysen (Reporting), eine schnellere Besetzung der offenen Stellen, moderne und effiziente Software beim Dienstleister, Kostenersparnis und mehr Flexibilität in den Prozessen.

Statt HR Outsourcing prozessoptimierende Software nutzen

Um diese Ziele zu erreichen, benötigt man jedoch nicht unbedingt eine externe Personalberatung, die erst eingearbeitet und auf die Unternehmensziele eingestimmt werden muss. Moderne Bewerbermanagementsysteme sind darauf ausgelegt, all diese Anforderungen (und mehr) zu erfüllen:

Reporting: Bewerbermanagementsysteme erlauben es, wichtige Kennzahlen wie Cost-per-Hire, Time-to-Hire und viele mehr mit wenigen Klicks auszuwerten. Das Besondere daran: die Segmentierung nach Quellen ermöglicht es den Recruitern, genau zu evaluieren, aus welchen Quellen (z. B. Jobbörsen) die besten und die meisten Bewerber stammen.

Schnellere Stellenbesetzung: Plattformen wie softgarden haben bereits Workflows entwickelt, die auch beim aktiven Recruiting unterstützend wirken. So wird beispielsweise jede über softgarden veröffentlichte Stellenanzeige (Link: https://www.softgarden.de/produkt/stellenanzeigen-schalten/) automatisch auf mehreren kostenfreien Jobportalen geschaltet. Damit werden insgesamt bis zu 10 Millionen Kandidaten erreicht – und das mit nur einem Mausklick. Gleichzeitig werden die Recruiting-Prozesse (über automatisierte Workflows und E-Mail-Vorlagen) deutlich schneller abgewickelt.

Moderne Software: softgarden ist als Cloud-Lösung verfügbar, d. h. dass das System jederzeit erreichbar ist und nicht installiert werden muss. Kunden nutzen automatisch immer die neueste Version und profitieren davon, dass das softgarden-Team stets für Support zur Verfügung steht.

Kostenersparnis: Software-as-a-Service-Plattformen wie softgarden verursachen nur geringe Kosten, da sie im günstigen Monatsabo und in verschiedenen Preiskategorien verfügbar sind.

Flexibilität: Bewerbermanagement-Plattformen passen sich den für jedes Unternehmen individuellen Recruiting-Prozessen an und stellen so eine perfekte Ergänzung zum Inhouse-Recruiting-Team dar.

Der richtige Partner fürs HR Outsourcing

Für Unternehmen, die ihre Ressourcen im HR-Bereich effizient und Kosten-/Nutzen-günstig einsetzen wollen, kann HR Outsourcing eine geeignete Strategie sein. Um den richtigen Partner für die entsprechend ausgelagerten Aufgaben zu finden, muss der Bedarf im Voraus definiert sein – geht es um die Optimierung klar abgegrenzter Aufgabenbereiche, so kann die Beauftragung einer Personalberatung der richtige Weg sein. Liegt die Herausforderung jedoch eher allgemein in einer Verbesserung und effizienteren Abwicklung bestehender Prozesse, so ist die Implementierung eines Bewerbermanagementsystems zielführender und ganzheitlicher.

Der Vorteil ist hierbei, dass die Prozesse weiterhin intern abgewickelt werden, keine Abhängigkeiten zu externen Dienstleistern entstehen und auch die Bewerberdaten in einer Hand verbleiben. Gleichzeitig entfällt die zeitaufwändige Steuerung von und Abstimmung mit Dienstleistern.

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