Ihr Recruiting Prozess: Wie ein gut getunter Motor

Stellen Sie sich eine Straßenkreuzung mitten in der Stadt vor. Zwei Wagen warten darauf, dass sie weiterfahren können. Ein Sportwagen mit einem starken, spritzigen und gut geölten Motor, der mit seinem kraftvollen Dröhnen auf das grüne Signal wartet. Der andere ist ein älter Kleinwagen. Der Ölwechsel ist schon etwas her, der Gang lässt sich nicht mehr so einfach einlegen und die Kupplung macht merkwürdige Geräusche.

Zwei Fragen:

  1. Welcher Wagen schafft es schneller und eleganter ans Ziel?
  2. Wenn sie die freie Wahl hätten. Mit welchem Wagen würden Sie Ihre Kandidaten zum Vorstellungsgespräch abholen lassen?Getunter Recruitingprozess

Vergleichen Sie Ihre internen Recruitingabläufe mal mit diesem Szenario. Ob Ihre Bewerber eine schnelle Rückmeldung bekommen, das Vorstellungsgespräch konstruktiv und erfolgreich verläuft und sie den auserkorenen Bewerber wirklich ins Unternehmen holen können, hängt sehr stark von Ihrer internen Abstimmung und Ihrem Zusammenspiel ab. Je nachdem, in welchem Zustand Ihr Motor sich befindet, ist dementsprechend das “Fahrerlebnis”, oder die Recruiting Experience für Sie und vor allem Ihre Kandidaten.

Heute geben wir Ihnen mal ein paar Tuningtipps in der Abstimmung zwischen ihrem Hiring Manager und Recruiter, damit Sie Ihren Kandidaten schneller, komfortabler und vor allem sicherer ins Unternehmen bringen.

Informieren Sie Ihren Recruiter so schnell es geht über offene Stellen.

Sobald Ihr Hiring Manager eine offene Stelle hat, sollte er diese an den Recruiter weiterleiten, damit dieser weiß, welcher Kandidat gesucht wird. Gute Kandidaten findet man nicht einfach. Durch eine schnelle Weiterleitung kann man das Zeitfenster dementsprechend maximieren.

Reibungslose Mailkommunikation

Zwischen Hiring Manager und Recruiter sollte die Kommunikation schnell und verlässlich sein. Das heißt E-Mails sollten so schnell und so präzise wie möglich beantwortet werden. Unbeantwortete Mails sind ein großer Zeitfresser innerhalb eines Recruiting Prozesses.

Schnelle Rückmeldung zu den Bewerbungsunterlagen

Gute Kandidaten sind heutzutage nicht mehr auf ein Unternehmen angewiesen, ganz egal, wie toll es sein mag. Umso ungeduldiger sind sie, wenn es darum geht eine Rückmeldung auf ihre Bewerbung zu bekommen. Wenn der Hiring Manager also einen Lebenslauf von einem Recruiter bekommt, sollte der Manager diesen schnellstmöglich screenen und eine Rückmeldung schicken! Dabei ist es zweitrangig, ob es eine Zusage oder Ablehnung ist. Wichtig ist, dass der Kandidat schnell eine Antwort bekommt.

Gut vorbereitetes Interviewteam

Das Vorstellungsgespräch ist für beide Seiten enorm wichtig. Sowohl der Kandidat, als auch das Interviewteam sollten gut aufeinander vorbereitet sein. Bedenken Sie, dass der Kandidat, auch wenn er nicht auf die Position passt, nach dem Gespräch mit vielen Menschen über seinen Eindruck sprechen wird. Also sollte Ihr Interviewteam gut auf das Gespräch vorbereitet sein.

Schneller Übergang zum nächstes Prozessschritt

Nach dem Vorstellungsgespräch sollte die Entscheidung recht schnell fallen. Auch hier gilt es, dem Kandidaten so schnell es geht eine Rückmeldung zu geben. Wenn der Kandidat selber nachhaken muss, fällt der schlechte Eindruck auf das gesamte Unternehmen zurück.

Manchmal ist es sicherlich nicht einfach den Recruiting Prozess reibungsfrei abzuwickeln. Wenn es am mangelndem Bewusstsein hapert, dann helfen wir Ihnen durch unsere Tuningtipps im Blog sehr gern weiter.
Wenn sich Ihre Recruiting Prozesse wegen meinem schlechten Datenmanagement verzögert, oder ihre internen Recruitingabläufe mal eine Grundüberholung brauchen, dann können wir Ihnen unser Tuningkit softgarden wärmstens empfehlen 😉

Weitere Artikel, die Sie interessieren könnten

Antworten