Onboardingmaßnahmen – So machen Sie neue Mitarbeiter glücklich

Unser letzter Beitrag drehte sich darum, was Sie vor Arbeitsantritt Ihrer Bewerber für ein erfolgreiches Arbeitsverhältnis tun können. Diese Woche geht’s um die ersten 100 Tage der neuen Mitarbeiter im Unternehmen und was Sie alles bei der Einarbeitung beachten sollten. Bei den Onboardingmaßnahmen kann man laut den Befragten der aktuellen softgarden-Studie „Probezeit für Arbeitgeber“ nämlich so einiges falsch machen…

Onboardingmaßnahmen

Welche Onboardingmaßnahmen wünschen sich Bewerber am meisten?

Priorität Onboarding

Als wichtigste Onboardingmaßnahme sehen die befragten Bewerber ganz klar, einen persönlichen Ansprechpartner im Team zu haben. Bei fast 64% rangiert dieses Angebot auf den Rängen 1-3. Und knapp dahinter steht der Wunsch, am ersten Tag offiziell den Kollegen vorgestellt zu werden. Wichtig beim Onboarding ist Bewerbern also die soziale Integration in das Team, um gut im neuen Job anzukommen.

Dennoch sind auch organisatorisch-technische Aspekte sehr wichtig: Fast 49% der Befragten wünschen sich das Vorliegen eines Einarbeitungsplans und 36,2% begrüßen es, wenn der Arbeitsplatz mit PC und Arbeitsmitteln (Visitenkarten etc.) einsatzbereit ist. Außerdem wünschen sich die Befragten eher eine systematische, programmorientierte Einarbeitung, anstatt einer weniger strukturierten persönlichen Einarbeitung, als Antwort auf die Frage, wann die ersten 100 Tage im Job eher dem eigenen Geschmack entsprechen.

Vergleich von Wunsch und Wirklichkeit – Welche Onboardingmaßnahmen sind am wichtigsten?

Onboardingmaßnahme

Beim Vergleich der Wünsche der Bewerber mit der Realität fällt auf, dass z.B. die Einrichtung des Arbeitsplatzes am ersten Tag recht üblich ist, jedoch von den neuen Angestellten als relativ unwichtig angesehen wird. Viel wichtiger ist den meisten die bereits genannte Maßnahme des konkreten Einarbeitungsplans, den im Moment nur sehr wenige Unternehmen umzusetzen scheinen. Hier wäre also wieder Potential, mit einer einfachen, aber effektiven Maßnahme bei den Arbeitgebern zu punkten. Neben den üblichen und wichtigen Hygienefaktoren wie der Vorstellung der Kollegen können Sie, um weiter aus der Masse herauszustechen, auch noch einen persönlichen Ansprechpartner in der HR-Abteilung benennen oder die gestellten Aufgaben in Verbindung mit der Unternehmensstrategie bringen.

Persönliche Ziele der Mitarbeiter im Onboardingprozess

Onboarding
Bei der Analyse der Dinge, die Bewerbern vor Antritt des neuen Jobs wichtig sind und wie die Realität danach tatsächlich aussah, wird klar, dass die neu rekrutierten Talente in manchen Punkten nicht wirklich zufrieden gestellt werden. Vor allem was das Thema Wertschätzung angeht, welches auch die wichtigste Priorität für Arbeitnehmer hat. Auch die Selbstwirksamkeitserfahrungen lassen noch Luft nach oben.

Das sollten Sie beim Onboarding beachten

  • Soziale Integration ins Team (Kollegen vorstellen, persönlicher Ansprechpartner)
  • Konkreter Einarbeitungsplan
  • Systematische, programmorientierte Einarbeitung
  • Wertschätzung und Anerkennung zeigen
  • Neue Mitarbeiter von Anfang an mit Aufgaben betrauen (Thema Wertschätzung und Motivation)
  • Arbeitnehmer eigene Ideen einbringen lassen
  • Regelmäßig Feedback Ihrer Mitarbeiter einholen

Die Erfahrungen der Befragten zeigen, dass es noch deutliche Defizite im Onboardingprozess gibt, die Sie aber mit oftmals recht einfachen Maßnahmen beheben können. Dafür erfordert es natürlich Zeit und Kooperation der Kollegen im jeweiligen Team, sowie eine gute und genaue Planung. Aber der Einsatz wird mit zufriedenen und vor allem loyalen Mitarbeitern belohnt – und das sollte es Ihnen auf jeden Fall wert sein!

Wenn Sie mehr zum Thema Onboarding erfahren wollen, laden Sie sich jetzt die ganze Studie kostenlos bei softgarden herunter oder schauen Sie sich die anderen aktuellen Studien von softgarden an.



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