Online-Bewerbungsformulare zielgruppenspezifisch anpassen

Wie fühlen Sie sich, wenn Sie nach Informationen gefragt werden, die vollkommen überflüssig sind oder auf die Sie nicht antworten können? Kein gutes Gefühl.

Stellen Sie sich jetzt vor, Sie suchen einen Ausbildungsplatz. Typischerweise hat ein Auszubildender noch keine Berufserfahrung. Weshalb wird ihm dann bei der Online-Bewerbung durch das Bewerbungsformular vorgegeben, dass er seine Berufserfahrung eintragen soll. Das Problem ist einfach. Bei den meisten Bewerbungsformularen handelt es sich um standardisierte Vorlagen und verlangen von allen Bewerbern die gleichen Informationen. Das macht den Bewerbungsprozess für das Unternehmen häufig sehr einfach. Aber der Bewerber wird verwirrt oder scheitert gar an Feldern, die er schlichtweg nicht ausfüllen kann. Das ist keine schöne Recruiting Experience, wenn schon bei der Bewerbung das ungute Gefühl entsteht, dass der Bewerber den Anforderungen nicht entspricht.

Standardisierung macht dann Sinn, wenn Sie die Bewerbungen miteinander vergleichen möchten. Deswegen sind Online-Bewerbungsformulare für Unternehmen auch zunehmend interessanter. Die Möglichkeit eine große Anzahl an Bewerbungen schneller auszuwerten, macht den Recruiting-Prozess erheblich einfacher, transparenter und schneller. Standardisierung sollte aber nicht wie im obigen Fall zur Verwirrung führen und damit abschreckend auf den Bewerber wirken. Deswegen sollten Sie Ihre Bewerbungsformulare in Abhängigkeit der ausgeschriebenen Stelle anpassen und nur die Qualifikationen abfragen, die Sie auch in der Stellenbeschreibung formuliert haben.

Denken Sie daran, es sind oft Kleinigkeiten, die die Recruiting Experience für den Bewerber ausmacht und für Ihr Unternehmen ein erfolgreicheres Recruiting bedeutet. Ein weiterer positiver Effekt ist, dass Sie mit Bewerbungsformularen genau das abfragen können was Sie wissen möchten und der Bewerber sich sicher sein kann alle Daten bereitgestellt zu haben, die von ihm verlangt werden. Daher immer die Faustregel beachten:

Weniger ist oft mehr.

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