Tabu-Thema – Unternehmen verlassen

Aus gegebenen Anlass habe ich darüber recherchiert, ob es Tipps gibt, die beim Verlassen eines Unternehmens beachtet werden sollten.

Mein Fazit ist, es gibt viele Artikel über die richtige Kündigung, aber kaum gute Artikel darüber, wie die Zeit von der Kündigung bis zum tatsächlich letzten Arbeitstag überbrückt werden sollte. Dabei ist es doch entscheidend, wie man in Erinnerung bleiben möchte, denn nicht jeder Unternehmensaustritt ist auf negative Dinge zurückzuführen und muss damit auch nicht negativ beendet werden.

goodbye

Und so ist auch die Situation bei mir… Als Werkstudent kann man nur solange arbeiten wie man eben Student ist. Da es bei mir soweit ist, dass ich diesen Status nicht mehr länger genießen kann, werde ich zu neuen Herausforderungen aufbrechen. Da ich mich schon anderweitig orientiert habe, wird für mich der Wechsel bevorstehen (Dies stand schon vor meiner Tätigkeit bei softgarden fest und alle kannten die Gründe). Trotzt einer wunderbaren Zeit mit den anderen sortgärtnern… geht damit eine sehr interessante, spannende und lehrreiche Zeit zu Ende. Nein, das ist kein Schleimen – habe ich ja nicht mehr nötig 😉 – es ist wirklich so…

An erster Stelle gilt dabei immer, dass Sie bis zum letzten Tag so viel Gas geben sollten, als gäbe es keine Kündigung. Nicht wundern, wenn Ihre Arbeit nicht mehr so toleriert wird, aber das liegt an der besonderen Situation. Was Sie aber dringend noch erledigen sollten, bevor Sie das Unternehmen verlassen, habe ich in einer kurzen Checkliste zusammengefasst

  1. Die Kündigung sollte immer erst mit dem Vorgesetzten abgesprochen werden, bevor man den Kollegen gegenüber tritt
  2. Konstruktive Kritik äußeren wenn Sie noch Verbesserungspotenzial sehen, aber hauen Sie keinen Ihrer Kollegen in die Pfanne
  3. Nachfolger in den eigenen Job einarbeiten
  4. Projekte zusammenfassen und an andere Kollegen übergeben
  5. Die Ordner seiner Dokumente bereinigen und sortieren, damit sich auch andere in den Dokumenten zurecht finden
  6. Sonstige Aktivitäten in einer Liste zusammenfassen, die man nebenher erledigt hat und Routine waren
  7. Wichtigen Kunden die Nachfolge ankündigen und den neuen Ansprechpartner vorstellen
  8. Log-In Daten, dazu gehören Benutzernamen und Passwörter vermerken
  9. Alles abgeben, was man vom Arbeitgeber bekommen hat (Schlüssel, Handy usw.)
  10. Handynummer hinterlegen, falls noch Fragen auftauchen sollten
  11. Anständig verabschieden

Ich finde, das ist eine anständige Verabschiedung und wie man so schön hässlich in den Arbeitszeugnissen sagen muss…

Wünsche ich den engagierten, tüchtigen, vorwärtsstrebenden softgärtnern auf ihrem weiteren Berufs- und Lebensweg alles Gute und weiterhin viel Erfolg.

Und jetzt im echten Deutsch… Danke für die Zeit bei euch und ich freue mich auf ein Wiedersehen… Ihr rockt die Recruiting Experience.

Christian

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